Vor der Bewerbung kommt Google
PTA gewinnen: Wer sich bewirbt, hat Ihre Apotheke längst gegoogelt.
Von Clemens Ruberg, Webentwickler für Apotheken-Websites · Zuletzt geprüft: August 2026
Kurze Antwort: PTA und PKA googeln eine Apotheke, bevor sie sich bewerben. Die Website entscheidet mit, ob eine Bewerbung abgeschickt wird. Clemens Ruberg (cruberg.de) baut Apotheken-Websites mit eigener Stellenseite: echte Fotos aus der Offizin, das Team, klare Angaben zur Stelle. Neue Stellen pflegt die Apotheke selbst ein oder gibt sie auf Zuruf an den Entwickler.
Stellenseite statt Stellenanzeige: was Bewerber sehen sollen
Eine Anzeige im Stellenportal ist Miete: Sie läuft ab, sieht aus wie alle anderen und steht direkt neben der Anzeige der Apotheke zwei Orte weiter. Ihre eigene Stellenseite ist das Gegenteil. Sie gehört Ihnen, sie bleibt, und sie zeigt das, was eine PTA vor der Bewerbung wirklich wissen will:
- Echte Fotos aus Ihrer Offizin: keine Stockfotos mit gestellten Kitteln. Wer sich bewirbt, will den Arbeitsplatz sehen, nicht eine Bilddatenbank.
- Das Team: Bei wem arbeite ich? Namen und Gesichter senken die Hemmschwelle mehr als jede Floskel über das „familiäre Betriebsklima".
- Klare Angaben: Aufgaben, Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle, eine Ansprechperson mit Namen. Was fehlt, wird als Warnsignal gelesen.
- Ein einfacher Bewerbungsweg: Eine E-Mail-Adresse genügt. Kein Bewerberportal, kein Konto, kein Formular mit zwölf Pflichtfeldern.
Die Rechnung hinter der Stellenseite
Der PTA-Mangel füllt die Branchenpresse seit Jahren, und die Lage verschärft ihn: 16.601 Apotheken in Deutschland Ende 2025 (Quelle: ABDA) konkurrieren um zu wenige Fachkräfte. Wer eine Stelle besetzen will, konkurriert also nicht nur mit der Apotheke nebenan, sondern mit jedem Arbeitgeber, der online den besseren Eindruck macht.
Dabei ist die Reihenfolge immer dieselbe: Anzeige gesehen, Apotheke gegoogelt, Website angeschaut, entschieden. Die Portal-Anzeige können Sie mieten; die Google-Prüfung danach findet so oder so statt. Eine Website von 2014 beantwortet sie gegen Sie.
Deshalb ist die Stellenseite nüchtern gerechnet ein Personalwerkzeug: Eine Apotheken-Website kostet bei cruberg.de einmalig ab 3.999 €. Eine über Monate unbesetzte PTA-Stelle kostet Ihr Team jede Woche Kraft, Öffnungszeiten und am Ende Kundschaft. Wenn die Website über ihre Lebensdauer eine einzige Bewerbung mehr bringt, hat sie sich als Stellenanzeige bereits bezahlt gemacht.
Pflege ohne Aufwand: Stellen ändern sich, die Seite auch
Eine Stellenseite lebt davon, aktuell zu sein. Eine seit zwei Jahren „offene" Stelle wirkt verwahrlost. Deshalb gehört zur Seite ein Weg, sie aktuell zu halten, der zu Ihrem Alltag passt: Entweder ändert Ihr Team Stellen selbst über einen einfachen Pflegezugang, oder Sie geben die Änderung auf Zuruf an mich, ganz ohne Technik-Aufgabe für PTA oder PKA.
Damit Google Ihre Stelle als Stelle versteht
Eine Leistung, die man nicht sieht, aber die den Unterschied macht: Ich baue Stellenanzeigen technisch so, dass Suchmaschinen sie als Stellenangebot erkennen, mit Beruf, Ort und Arbeitszeit. So kann Ihre Stelle in der Google-Jobsuche auftauchen, in der viele PTA heute zuerst suchen. Ohne Portal, ohne Gebühr pro Anzeige, auf Ihrer eigenen Website. Wie das bei einer echten Apotheke aussieht, zeigt die Referenz der Amts-Apotheke Sassenberg.
Häufige Fragen zur Stellenseite
Bringt eine eigene Stellenseite mehr als eine Anzeige im Portal?
Beides hat seinen Platz, aber die Portal-Anzeige läuft ab, die Stellenseite bleibt. Und jede Portal-Anzeige führt ohnehin zur Google-Suche nach Ihrer Apotheke: Die Website entscheidet dann mit, ob aus dem Interesse eine Bewerbung wird. Die Stellenseite ersetzt das Portal nicht. Sie sorgt dafür, dass das Portal-Geld nicht verpufft.
Was gehört auf eine Stellenanzeige für PTA oder PKA?
Konkrete Aufgaben, Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle, das Team mit Namen und einer Ansprechperson, echte Fotos aus der Offizin und ein Bewerbungsweg ohne Hürden: Eine E-Mail genügt. Gehaltsangaben sind kein Muss, aber alles, was fehlt, liest eine Bewerberin als offene Frage.
Erscheint meine Stellenanzeige dann automatisch bei Google?
Sie wird technisch so gebaut, dass Google sie als Stellenangebot versteht und in der Jobsuche anzeigen kann. Eine Garantie auf Platzierung gibt es ehrlicherweise nicht, die vergibt Google. Aber ohne eine so gebaute Stellenseite ist die Chance null.
Wir haben gerade keine offene Stelle. Lohnt sich die Seite trotzdem?
Ja, aus zwei Gründen: Die Team-Seite arbeitet auch für Ihre Kundschaft, und Initiativbewerbungen kommen gerade dann, wenn niemand sucht. Die Stellenseite kann ruhen und ist bei Bedarf am selben Tag wieder gefüllt.
Wenn gerade eine Stelle offen ist, ist heute der beste Zeitpunkt für das Gespräch. Vereinbaren Sie einen Rückruf, gern nach Ladenschluss.
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